Zusatzqualifikationen während der Ausbildung

Infos zur Zusatzqualifikation während der Ausbildung 

Wer eine duale Ausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf absolviert, also eine berufliche Ausbildung, die sich in die praktische Ausbildung im Betrieb und den Unterricht in einer Berufsschule gliedert, hat grundsätzlich die Möglichkeit, neben der eigentlichen Berufsausbildung weitere Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Hier mal ein Beispiel-Video zum Thema Fortbildung für Auszubildene und Co.:

 

Dabei charakterisiert sich die Zusatzqualifikation dadurch, dass:

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der Azubi weiterführende Inhalte lernt, die nicht Bestandteil der Ausbildungsverordnung des Berufes sind.

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sie zeitgleich mit der Berufsausbildung oder unmittelbar im Anschluss an die Berufsausbildung erworben wird.

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sie einen bestimmten zeitlichen Mindestaufwand aufweist und durch ein entsprechendes Zertifikat bestätigt wird.

Die meisten Zusatzqualifikationen sind dabei an keine besonderen Vorkenntnisse gebunden und können prinzipiell von allen Azubis in Anspruch genommen werden. Einige Anbieter setzen allerdings bestimmte Leistungsvoraussetzungen voraus, was bedeutet, dass der Azubi beispielsweise einen bestimmten Notendurchschnitt haben muss. Zudem gibt es einige Angebote, die an Fachkenntnisse gebunden sind und sich in dem Fall an Azubis im zweiten oder dritten Lehrjahr richten.

Es gibt eine Reihe verschiedener Zusatzqualifikationen, die der Azubi erwerben kann, um seine Ausbildung dann in Form eines Berufsabschlusses plus entsprechende Qualifikation abzuschließen.

Zusatzqualifikationen in Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben 

Beispiele für solche Zusatzqualifikationen wären Computerkurse, ein zusätzlicher Schulabschluss wie etwa die Fachhochschulreife oder ein Aufenthalt im Ausland, um die Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Daneben besteht bei Handwerksberufen die Möglichkeit, sich bereits neben der Ausbildung betriebswirtschaftliche Kenntnisse anzueignen und auf diese Weise schon einen Teil der Meisterprüfung zu absolvieren.

Angeboten werden Zusatzqualifikationen von den Ausbildungsbetrieben, Berufsschulen, den Industrie- und Handelskammern sowie weiteren öffentlichen oder privaten Bildungsträgern.

Die Vorteile 

Trotz des erhöhten zeitlichen Aufwands und des umfangreicheren Lernstoffes bieten Zusatzqualifikationen während der Ausbildung drei entscheidende Vorteile:

1.       Der Azubi spezialisiert sich frühzeitig.

Dadurch verfügt er einerseits über deutlich mehr Wissen als andere Azubis, die den gleichen Beruf erlernen, und kann andererseits direkten Einfluss auf seine weitere berufliche Ausbildung nehmen.

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Die meisten Zusatzqualifikationen werden auf spätere Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen angerechnet oder zumindest als gleichwertige Alternative eingestuft. Letztlich spart der Azubi dadurch viel Zeit, wenn er beispielsweise später mal die Meisterprüfung ablegen möchte.

3.       Zeugnis von Motivation.

Wer neben der Ausbildung zusätzliche Qualifikationen erwirbt, signalisiert nicht nur, dass er Interesse an seinem Beruf hat, sondern setzt dies in die Praxis um. Dies sichert wiederum nicht nur ein breiteres Wissen, sondern zeitgleich verbesserte Chancen für eine Übernahme und auf dem Arbeitsmarkt.

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