4 Tipps zur Bewerbung per E-Mail

4 Tipps zur Bewerbung per E-Mail

Bei vielen Unternehmen ist es inzwischen möglich, sich per E-Mail zu bewerben. Der Versand per E-Mail geht schneller, es muss keine Bewerbungsmappe besorgt werden und auch das Porto entfällt. Davon profitieren sowohl der Bewerber als auch das Unternehmen.

Ob eine Bewerbung per E-Mail möglich ist, lässt sich ganz einfach an den Kontaktdaten erkennen. Ist bei der Angabe, wohin die Bewerbung geschickt werden soll, eine E-Mail-Adresse genannt, kann der Bewerber seine Bewerbung auch per E-Mail an das Unternehmen schicken. Doch was sollte bei einer Bewerbung per E-Mail beachtet werden?

Hier sind vier Tipps!

 

Tipp 1: Eine seriöse E-Mail-Adresse ist Pflicht!

kleinefee@e-mail.de, lustigeskerlchen@e-mail.com, partylöwe@e-mail.de oder schätzchen@e-mail.com mögen E-Mail-Adressen sein, die witzig sind und sich für private Zwecke eignen. Für Bewerbungen sollten sie aber nicht verwendet werden.

Denn zum einen könnte beim Empfänger der Eindruck entstehen, dass sich hier jemand einen Scherz erlauben möchte. Zum anderen lässt eine solche E-Mail die notwendige Ernsthaftigkeit und Professionalität vermissen. Außerdem kann es gut sein, dass die E-Mail erst gar nicht beim Empfänger ankommt, sondern vom Spam-Filter aussortiert wird.

Wer sich per E-Mail um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bewerben will, sollte sich also unbedingt eine seriöse E-Mail-Adresse zulegen. Gleiches gilt übrigens, wenn die E-Mail-Adresse unter den Kontaktdaten in den Bewerbungsunterlagen angegeben wird. Ideal ist eine E-Mail-Adresse, die aus dem Vor- und dem Nachnamen besteht.

Dabei können die Namensbestandteile durch einen Punkt, einen Bindestrich oder einen Unterstrich voneinander getrennt sein, also beispielsweise vorname.nachname@e-mail.de oder nachname_vorname@e-mail.de. Zudem sollte die E-Mail-Adresse von einem bekannten E-Mail-Anbieter verwaltet werden. Eine firmeninterne E-Mail-Adresse für Bewerbungen bei anderen Unternehmen zu verwenden, ist keine allzu gute Idee.

Wichtig ist außerdem, das Postfach der E-Mail-Adresse, die für die Bewerbungen verwendet wird, regelmäßig zu überprüfen. Denn es kann gut sein, dass die Unternehmen ebenfalls per E-Mail antworten, um beispielsweise den Eingang der Bewerbung zu bestätigen, Rückfragen zu stellen oder zum Vorstellungsgespräch einzuladen.

 

Tipp 2: Die Betreffzeile kündigt den Inhalt an.

Die Betreffzeile der E-Mail ist zwar nur eine kleine, unscheinbare Zeile. Trotzdem sollte sie nicht vernachlässigt werden. Denn der Empfänger sieht beim Blick in sein virtuelles Postfach oft zunächst nur die Betreffzeile und entscheidet daraufhin, ob er die E-Mail überhaupt öffnet und liest oder ob nicht.

Wichtig ist deshalb, eine klare, eindeutige und aussagekräftige Betreffzeile zu formulieren. Am besten ist, einen Betreff wie „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als …“ zu wählen. So weiß der Empfänger sofort und genau, um was es geht.

 

Tipp 3: Die E-Mail selbst weist nur auf die angehängte Bewerbung hin.

Eine E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich nicht großartig von einer klassischen Bewerbung. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Bewerbungsmappe nicht auf dem Postweg, sondern per E-Mail verschickt wird. Daraus folgt, dass die eigentliche Bewerbung komplett in den Anhang gehört.

Das gilt auch für das Anschreiben. Die E-Mail als solches tritt also nicht an die Stelle des Bewerbungsanschreibens. Stattdessen hat sie letztlich nur die Aufgabe, den Empfänger über das Anliegen zu informieren und auf den Anhang hinzuweisen. Der Text in der E-Mail darf deshalb ruhig kurz ausfallen.

Er kann beispielsweise so lauten:

 

Sehr geehrte/r Frau/Herr Name,

ich habe großes Interesse an einem Ausbildungsplatz zum/r … in Ihrem Unternehmen. Im Anhang übersende ich Ihnen daher meine Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Nachname

 

Tipp 4: Der Anhang sollte vollständig und geordnet, aber nicht zu groß sein.

Wie erwähnt, bildet der Anhang der E-Mail die eigentliche Bewerbung. Wichtig ist deshalb, dass die Bewerbungsunterlagen im Anhang vollständig und ordentlich sortiert sind.

Zudem sollten die einzelnen Dokumente eine vernünftige Qualität aufweisen. Beim Scannen ist also wichtig, darauf zu achten, dass keine Schatten entstehen, die Seiten gerade sind und die Schriften lesbar bleiben. Was die Unterlagen selbst angeht, so gehören, wie bei einer klassischen Bewerbung auch,

  • das Anschreiben,
  • der Lebenslauf und
  • Zeugnisse

in den Anhang. Die Reihenfolge sollte so gewählt werden, wie die Unterlagen auch in eine Bewerbungsmappe eingeheftet worden wären. Zuerst kommt also das Anschreiben, danach der Lebenslauf mit Foto und zum Schluss die Zeugnisse. Bei den Zeugnissen macht das jüngste Zeugnis den Anfang, dahinter folgen die älteren Zeugnisse.

Damit der Empfänger die Bewerbung bequem bearbeiten kann, sollten die einzelnen Dokumente außerdem einen Namen bekommen. Sie nur durchzunummerieren oder als Bewerbung zu titulieren, ist nicht so gut.

Denn wenn der Empfänger die Unterlagen an einem anderen Ort speichert, muss er sie jedes Mal öffnen, damit er weiß, was er vor sich hat und zu welchem Bewerber sie gehören. Besser ist deshalb, den eigenen Namen und die Art des Dokuments als Titel zu verwenden, also beispielsweise “Vorname Nachname_Lebenslauf”.

Die Dokumente können alle einzeln angehängt werden. Möglich ist auch, mehrere Zeugnisse zu einer Datei zusammenzufassen. Wenn der Bewerber möchte, kann er sogar alle Dokumente in eine Datei packen. Letztlich ist das eine Frage des eigenen Geschmacks. Ratsam ist nur, das Format PDF für die Dateien zu verwenden.

Denn dieses Format kann auf jedem Rechner geöffnet werden, sieht überall gleich aus und braucht nur wenig Speicherplatz. Zudem ist das Risiko, dass eine solche Datei einen Virus enthält, recht gering. Vor allem wenn mehrere Dokumente zu einem PDF zusammengefügt werden, sollte der Bewerber aber unbedingt überprüfen, ob die Seiten richtig angezeigt werden. Manchmal rutschen die Seiten nämlich ineinander. Und: Der Anhang sollte auf keinen Fall größer sein als 2 MB. Diese Größe gilt als absolute Obergrenze.

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