Berufe mit den besten Zukunftsaussichten

Übersicht über die Berufe mit den besten Zukunftsaussichten 

An einen Beruf werden hohe Anforderungen gestellt. So soll sich der eigene Beruf nicht nur mit den persönlichen Interessen und Neigungen decken, sondern auch Sicherheit für die Zukunft bringen.

Welcher Beruf der Richtige ist, kann letztlich jeder nur für sich selbst entscheiden, denn jeder hat andere Vorlieben und auch andere Stärken. Eine Rolle spielt jedoch auch der Arbeitsmarkt, der die Tendenzen für die Zukunft aufzeigt. 

So gibt es eine Reihe von Berufen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, während es genauso traditionelle Berufsbilder gibt, die sich über Nachwuchsmangel beklagen. Für alle, die in Kürze mit ihrer Berufsausbildung oder ihrem Studium beginnen möchten sowie für alle diejenigen, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind.

Hier eine Übersicht mit den fünf Berufen mit den aktuell besten Zukunftsaussichten:

Ingenieur/-in für Gebäude- und Energietechnik

Das Berufsbild des Ingenieurs gehört zwar zu den traditionellen Berufen, aber insgesamt herrscht Nachwuchsmangel. So gibt es immer weniger Ingenieure, die ihr Studium abschließen und schon jetzt ist jeder dritte Ingenieur älter als 50 Jahre.

Insofern müssen sich diejenigen, die jetzt ein Ingenieurstudium beginnen, wenig Sorgen darüber machen, ob sie später einen Job in ihrem Bereich finden. Besonders gefragt sind Ingenieure in der Gebäude- und Energietechnik, also Bauingenieure genauso wie Ingenieure in Bereichen wie der Kälte-, Heizungs- oder Klimatechnik oder der Gas- und Wasserversorgung.

Für eine Tätigkeit als Ingenieur ist vor allem das Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften wichtig, die Kernthemen des Studiums liegen in Fächern wie Mathe, Physik, Elektrotechnik oder Thermodynamik.

Die Studienzeit selbst liegt bei mindestens sechs Semestern.

IT-Sicherheitsexperte/-in und Softwareentwickler/-in

Der Datenschutz und die Datensicherheit spielen eine immer größere Rolle und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass vor allem große Unternehmen händeringend nach Experten suchen, die den Diebstahl von Daten bekämpfen und verhindern und die Datensicherheit gewährleisten können.

Derzeit gibt es noch keine eindeutig geregelten Mindestanforderungen an den Beruf des IT-Sicherheitsexperten und viele Beschäftigte in diesem Bereich haben sich ihr Können selbst angeeignet. Gute Zugangsmöglichkeiten ergeben sich aber durch eine Ausbildung als Fachinformatiker oder ein Informatikstudium.

Außerdem gibt es immer mehr Aufbaukurse, teil auch als Fernunterricht, die sich speziell mit dem Gebiet der IT-Sicherheit beschäftigen. Ebenso wie IT-Sicherheitsexperten werden auch Softwareentwickler gesucht, die solche Anwendungen planen und entwerfen können, die exakt den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen des jeweiligen Unternehmens gerecht werden.

Eine Ausbildung im Bereich IT dauert zwei bis drei Jahre, ein Studium mindestens sechs Semester. 

Mechatroniker/-in

Das Berufsbild des Mechatronikers ist eine Mischung aus einem Mechaniker und einem Elektriker. Das bedeutet, ein Mechatroniker muss einerseits handwerkliche Fähigkeiten mitbringen und wie ein traditioneller Mechaniker beispielsweise schrauben und schweißen können.

Andererseits muss er in der Lage sein, mit  pneumatischen, elektrischen und hydraulischen Bauteilen umzugehen sowie Computerkomponenten einzubauen und zu programmieren. Da es dieses Berufsbild noch nicht allzu lange gibt, sind ausgebildete Kräfte entsprechend gefragt und nachdem Autos, Anlagen und Maschinen immer komplexer werden, wird sich daran wohl auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Die meisten Betriebe stellen Azubis mit mittlerem Bildungsabschluss ein, für eine Ausbildung reicht aber auch ein Hauptschulabschluss mit guten Noten in Physik und Mathe.

Die Ausbildung selbst dauert dann dreieinhalb Jahre, ein Hochschulstudium im Bereich Mechatronik mindestens sieben Semester. 

Lebensmitteltechniker/-in

Die Ansprüche der Verbraucher an Lebensmittel sind gestiegen. So sind sorgfältig verarbeitete und entsprechend kontrollierte Lebensmittel nicht mehr nur für spezielle Bereiche wie die Nahrung für Kleinkinder, Diabetiker oder Allergiker wichtig.

Insgesamt stellen Verbraucher zunehmend hohe Anforderungen an die Qualität sowie an eine gesunde und ausgewogene Ernährung, beispielsweise auch im Zusammenhang mit Bioprodukten. Arbeitsplätze finden Lebensmitteltechniker in der Produktion, der Qualitätskontrolle und im Bereich der Logistik von Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft, wobei hier Fachkräfte in allen Sektoren gesucht werden, in der Fleisch- und Fischverarbeitung beispielsweise ebenso wie in Molkereibetrieben.

Als Zugangsvoraussetzung für die zwei- bis dreijährige Berufsausbildung zum Lebensmitteltechniker gilt ein Hauptschulabschluss, besonderer Wert wird auf gute Leitungen in den Fächern Chemie und Mathematik gelegt.   

Altenpfleger/-in

Die Gesellschaft wird zunehmend älter und während die Geburtenrate stagniert oder sogar sinkt, nimmt die Lebenserwartung pro Dekade um etwa zweieinhalb Jahre zu.

Bereits heute gibt es zu wenig Pflegepersonal und nicht zuletzt durch die Verkürzung der Zivildienstzeit wird sich diese Situation künftig noch verschlimmern.

Insofern müssen sich angehende Altenpfleger um ihren Arbeitsplatz wenig Sorgen machen. Um eine Ausbildung absolvieren zu können, wird meist ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet, aber auch mit einem Hauptschulabschluss und einer absolvierten Erstausbildung ist der Einstieg möglich. Zu den Voraussetzungen gehören psychische und physische Belastbarkeit, Interesse an Sozialkunde, Freude am Umgang mit älteren Menschen sowie ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen.

Hilfreich können zudem Interessen in Bereichen wie Musik und Kunst sein. Die Ausbildung zum Altenpfleger dauert drei bis fünf Jahre. Daneben gibt es die Möglichkeit, Pflegemanagement zu studieren. Pflegemanager sind vor allem im Hintergrund, also verwaltend und planend tätig, das Studium erstreckt sich über mindestens sechs Semester.

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