Übersicht: Die 10 Top- und Flop-Ausbildungsberufe in Sachen Verdienst 2019

Übersicht: Die 10 Top- und Flop-Ausbildungsberufe in Sachen Verdienst 2019

Bei der Berufswahl spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Die eigenen Interessen und Stärken sind zum Beispiel sehr wichtige Punkte. Denn vermutlich niemand möchte längerfristig in einem Beruf arbeiten, der ihm weder Spaß macht noch liegt. Manchmal wird die Entscheidung aber auch davon beeinflusst, was der Arbeitsmarkt an freien Ausbildungs- und Arbeitsplätzen eben so hergibt.

Übersicht Die 10 Top- und Flop-Ausbildungsberufe in Sachen Verdienst 2019

Und nicht zuletzt ist das liebe Geld ein Punkt. Wer einen Beruf erlernt und fleißig arbeiten geht, will und muss von seinem Arbeitskommen schließlich leben können. Nur: Welche Berufe werden eigentlich gut und welche sind eher schlecht bezahlt?

Für den Gehaltsatlas 2019 haben mehrere Vergleichsportale über 490.000 Angaben ausgewertet und daraus die Durchschnittsgehälter bei Berufen mit Ausbildung und akademischem Abschluss errechnet.

Durchschnittswerte heißen zwar immer, dass die Vergütung im Einzelfall je nach Qualifikation, Berufserfahrung, Region und Arbeitgeber höher oder niedriger sein kann. Trotzdem zeigt die Liste, was die Top- und Flop-Berufe in Sachen Verdienst 2019 sind.

Hier die Jobs in der Übersicht!:

Die 5 Flop-Ausbildungsberufe

Wer sich nach der Schule dazu entschließt, eine Berufsausbildung zu absolvieren, macht das oft, weil er zügig auf eigenen Beinen stehen und selbst sein eigenes Geld verdienen will.

Allerdings geht dieser Plan nicht immer auf. Denn in einigen Berufen bleibt die Vergütung trotz abgeschlossener Berufsausbildung mager. Die fünf am schlechtesten bezahlten Jobs sind:

  1. Küchenhilfe

Hilfen im Bereich Küche arbeiten in Restaurants, Gasthöfen, Großküchen, Kantinen, Hotels oder bei Catering-Diensten. Zwar übernehmen sie meist eher einfache Aufgaben, sind aber überall dort zur Stelle, wo eine helfende Hand gebraucht wird.

Deshalb kann es sein, dass sie den Köchen zuarbeiten, aufräumen, Speisen anrichten oder auch selbst Gerichte zubereiten.

Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 21.907 Euro sind Küchenhilfen das Schlusslicht in der Gehaltsliste.

  1. Friseur/-in

Friseure und Friseurinnen kümmern sich in erster Linie um Haare. Diese waschen, schneiden, pflegen, färben und bringen sie in Form. Sie beraten Kunden, welche Frisur passen könnte, geben Tipps zur Haarpflege und zum Styling und verkaufen geeignete Pflegeprodukte. Einige Friseure und Friseurinnen bieten auch Maniküre und Make-up an.

Doch obwohl fast jeder mehrmals im Jahr die Dienste von Friseuren in Anspruch nimmt und ihre Arbeit zu schätzen weiß, ist ihr Einkommen überschaubar. Mit einem Durchschnittsgehalt von 23.202 Euro jährlich belegen sie den vorletzten Platz.

  1. Kellner/-in

Kellner und Kellnerinnen sind echte Servicekräfte. Sie nehmen Bestellungen auf, tragen Speisen und Getränke aus und kassieren ab. Zu ihren Aufgaben gehört, die Tische einzudecken, abzuräumen und den Gastraum in Schuss zu halten.

Sie bemühen sich darum, dass die Abläufe stimmen und die Gäste rundum zufrieden sind. Aber sie sind auch diejenigen, die es abbekommen, wenn Gäste einmal nicht zufrieden sind.

Das Kellnern ist oft kein einfacher Job. Die Vergütung ist trotzdem nicht sehr üppig. 23.619 Euro beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen. Fairerweise muss aber dazugesagt werden, dass Kellnerinnen und Kellner in vielen Fällen durch Trinkgelder letztlich mehr in der Tasche haben.

  1. Callcenter-Agent/-in

Callcenter-Agenten und -Agentinnen übernehmen verschiedene Dienstleistungen am Telefon. Zu ihren Aufgabengebereichen kann die Neukundengewinnung, die Kundenbindung oder die Optimierung des Vertriebs gehören.

Dafür rufen sie Kunden an oder nehmen Kundenanrufe entgegen, beraten und beantworten Fragen.

Wie recht oft im Dienstleistungssektor ist das Einkommen nicht besonders hoch. Das durchschnittliche Jahresgehalt für Agenten und Agentinnen im Callcenter liegt bei 25.200 Euro.

  1. Rezeptionist/-in

Rezeptionisten und Rezeptionistinnen sind Empfangsmitarbeiter in der Hotellerie. Sie wickeln das Ein- und das Auschecken ab, betreuen die Hotelgäste während des Aufenthalts und haben als Ansprechpartner stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Gäste.

Egal, ob ein Hotelgast zusätzliche Kissen möchte, ein Taxi braucht, einen Ausflugstipp will oder mit etwas nicht zufrieden ist: Die Mitarbeiter an der Rezeption stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Üppig vergütet wird die Arbeit jedoch nicht. Gerade einmal 25.372 Euro verdienen Rezeptionisten durchschnittlich im Jahr.

Die 5 Top-Ausbildungsberufe

Wer richtig gut verdienen will, muss nicht unbedingt studieren. Denn auch unter den Nicht-Akademikern gibt es Spitzenverdiener. In einigen Berufen winkt sogar ein höheres Gehalt als nach einem Studium. Die fünf am besten bezahlten Ausbildungsberufe sind:

  1. Key Account Manager/-in

Key Account ist ein anderes Wort für Schlüsselkunde. Schlüsselkunden wiederum sind sehr wichtige oder umsatzstarke Kunden und Vertriebspartner. Und Key Account Manager sind genau für solche Schlüsselkunden zuständig. So betreuen sie bereits vorhandene Schlüsselkunden und versuchen, neue Schlüsselkunden für das Unternehmen zu gewinnen.

Wie recht oft im Vertrieb lässt sich auch in diesem Beruf ordentlich Geld verdienen. Das Jahresgehalt von Key Account Managern beläuft sich auf durchschnittlich 61.019 Euro.

Achtung: Den Beruf gibt es sowohl als Ausbildungsberuf als auch mit akademischem Abschluss. Und einige Firmen vergeben Positionen in dieser höchsten Stufe des Vertriebs auch nur an Akademiker. Dann ist das Durchschnittsgehalt noch einmal rund 20.000 Euro höher.

  1. Filialleiter/-in einer Bank

Zweigstellenleiter und -leiterinnen führen eine Bankfiliale fachlich, organisatorisch und mit Blick auf das Personal. Sie sorgen für reibungslose Abläufe in ihrer Zweigstelle.

Außerdem koordinieren sie die Kontakte zu Firmen- und wichtigen Privatkunden. Sehr anspruchsvolle Aufgaben wie beispielsweise die Vergabe und Betreuung von Großkrediten übernehmen sie selbst.

Wer Chef einer Bankfiliale ist, übt einen anspruchsvollen Beruf aus. Doch dafür wird er auch gut bezahlt. So liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei 67.737 Euro.

  1. SAP-Berater/-in

SAP-Berater und -Beraterinnen sind echte Fachleute für Software. Sie passen Programme, Anwendungen und Computersysteme an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden an.

Außerdem beraten sie Nutzer darüber, wie diese die Computertechnologien optimal einsetzen und die Anwendungsmöglichkeiten erweitern können.

Das durchschnittliche Jahresgehalt von SAP-Beratern kann sich sehen lassen. Mit 64.909 Euro gehören sie zu den Top 3 der bestbezahlten Ausbildungsberufe.

  1. Pharmareferent/-in

Pharmareferenten und -referentinnen sind so etwas wie das Bindeglied zwischen der Pharmaindustrie und den Heilberufen. Sie informieren zum Beispiel Ärzte und Apotheker über pharmazeutische Produkte.

Außerdem sammeln sie Marktinformationen, etwa wann die Medikamente verordnet werden, welche Probleme bei der Einnahme auftauchen oder wann es welche Nebenwirkungen gibt. Diese Erkenntnisse leiten sie an die Pharmakonzerne weiter.

Pharmareferenten gehören zu den Top-Verdienern unter den Nicht-Akademikern. Mit einem Durchschnittsgehalt von 68.558 Euro pro Jahr landen sie auf dem zweiten Platz in der Liste.

  1. Regionalverlaufsleiter/-in

Verkaufsleiter werden neudeutsch auch Sales-Manager genannt. Sie planen, steuern und kontrollieren die Verkaufs- oder Vertriebsaktivitäten in den Filialen des Unternehmens. Dabei sind Regionalverkaufsleiter für eine bestimmte Region verantwortlich.

Bei dem Job handelt es sich um eine Führungsposition, die mit entsprechend viel Verantwortung einhergeht. Doch dafür ist auch die Bezahlung gut. Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei 73.053 Euro. Damit belegen Regionalverkaufsleiter die Spitzenposition.

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Mareike Dietzbach, 46 Jahre alt, Personalerin und Ausbilderin, sowie Simon Schneider, geboren 1981, Ausbilder und Bewerbungstrainer und Christian Gülcan als betreiber dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes zum Thema Ausbildung, Berufe, Praktikum, Berichtsheftführung mit vielen Tipps und Ratgebern für Auszubildene, Schüler und Umschüler, Studenten und Jobsuchende.
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Mareike Dietzbach, 46 Jahre alt, Personalerin und Ausbilderin, sowie Simon Schneider, geboren 1981, Ausbilder und Bewerbungstrainer und Christian Gülcan als betreiber dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes zum Thema Ausbildung, Berufe, Praktikum, Berichtsheftführung mit vielen Tipps und Ratgebern für Auszubildene, Schüler und Umschüler, Studenten und Jobsuchende.

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