6 Tipps, wie das Schreiben vom Berichtsheft leichter fällt

6 Tipps, wie das Schreiben vom Berichtsheft leichter fällt

Alles Jammern bringt nichts: Das Berichtsheft gehört bei den meisten Ausbildungen einfach dazu. Doch mit den folgenden 6 Tipps fällt das Schreiben vielleicht etwas leichter!

Wenn Azubis gefragt werden, welche Aufgabe sie im Rahmen ihrer Ausbildung am wenigsten mögen, lautet die Antwort ziemlich oft: “Das Schreiben vom Berichtsheft.” Jedenfalls gehört das Berichtsheft zu den Arbeiten, die gerne bis auf den letzten Drücker hinausgeschoben werden.

Doch egal, wie schwer es auch fällt: Bei den meisten Ausbildungen führt am Berichtsheft kein Weg vorbei. Das Berichtsheft ist ein fester Bestandteil der Ausbildung und muss spätestens bei den Prüfungen vollständig vorliegen. Andernfalls ist eine Teilnahme nicht möglich.

Um die Lernfortschritte im Blick zu behalten und bei Wissenslücken oder Fehlern eingreifen zu können, möchten viele Ausbilder aber ohnehin regelmäßig einen Blick ins Berichtheft werfen und die Einträge gegenzeichnen. Das Berichtsheft bleibt also so oder so eine Pflichtaufgabe.

Aber hier sind wenigstens sechs Tipps, wie das Schreiben
vom Berichtsheft leichter fällt:

 

Tipp 1: So früh wie möglich anfangen.

Der beste und wichtigste Tipp lautet, dass der Azubi so früh wie möglich mit seinen Berichtsheft anfangen sollte. Ob er seine Berichte als Tages-, als Wochen- oder als Monatsberichte schreiben muss, spielt dabei keine Rolle. Wenn er sich direkt an die Arbeit macht, ist die Aufgabe in ein paar Minuten erledigt.

Denn noch sind die Erinnerungen so frisch, dass der Azubi alles schnell notieren kann. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, die Seiten zu füllen. Zumal der Azubi dann meist gezwungen sein wird, die eine oder andere Information irgendwo herauszusuchen oder nachzulesen.

Ein schöner Nebeneffekt ist, dass der Azubi für den Rest der Woche oder des Monats nicht mehr ans Berichtsheft denken muss, wenn er seinen Bericht gleich erledigt hat.

 

Tipp 2: Zwischendurch Notizen machen.

Natürlich kann es passieren, dass sich der Azubi nicht sofort ans Schreiben der Berichte machen kann. Oder dass er so abgekämpft ist, dass er sich beim besten Willen nicht mehr Aufraffen kann. Für solche Fälle sollte er sich angewöhnen, zumindest für Erinnerungshilfen zu sorgen.

Das heißt natürlich nicht, dass der Azubi jederzeit einen Notizblock und einen Stift parat haben und sich ständig alles notieren muss. Aber wenn er sich in der Pause oder in einem ruhigen Moment ein paar Notizen dazu macht, was an diesem Arbeitstag anstand oder welche besonderen Vorkommnisse es gab, kann er seine Aufzeichnungen später in seinem Bericht verarbeiten.

Und dabei muss der Azubi noch nicht mal zum Stift greifen. Denn auch das Smartphone eignet sich bestens, um Notizen zu speichern oder Wichtiges als Foto festzuhalten.

 

Tipp 3: Bilder einfügen.

Nirgends steht geschrieben, dass ein Berichtsheft nur mit Texten gefüllt werden muss. Zeichnungen, Grafiken, Fotos und andere Bilder sorgen nicht nur für eine schöne Abwechslung und lassen die Berichte lebendiger erscheinen. Sondern auch das Erstellen der Berichte macht gleich viel mehr Spaß.

Wichtig ist natürlich, dass die Bilder zum Arbeitsalltag passen. Aber in fast jedem Beruf dürfte es Aufgaben geben, die der Azubi dokumentieren und als Vorher-Nachher-Bilderserie in sein Berichtsheft integrieren kann.

 

Tipp 4: Sich nicht nur auf die Aufgaben beschränken.

Manchmal ist es ganz schön schwierig, mit einem Bericht anzufangen. Dies gilt vor allem dann, wenn keine besonderen Aufgaben zu erledigen waren und auch keine neuen Lerninhalte dazukommen sind, sondern nur die üblichen Routinetätigkeiten auf dem Programm standen.

Doch dass nicht immer etwas Aufregendes passiert und sich viele Aufgaben wiederholen, ist durchaus normal. Deshalb kann der Azubi ruhig noch einmal die gleichen Arbeiten beschreiben, vielleicht mit abgewandelten Formulierungen. Damit es nicht zu viele Wiederholungen im Berichtsheft gibt, kann der Azubi aber auch über seinen Arbeitsplatz berichten. Wie funktioniert ein bestimmtes Gerät?

Wofür wird ein bestimmtes Computerprogramm verwendet? Welche Warengruppen gibt es und wie werden sie erfasst? Wodurch kennzeichnet sich der eigene Arbeitsplatz? Beschreibungen des Arbeitsumfelds gehören genauso in ein Berichtsheft wie Infos zu den Aufgaben.

 

Tipp 5: Dem Berichtsheft eine individuelle Note geben.

In aller Regel wird der Azubi von seinem Ausbildungsbetrieb ein vorgefertigtes Berichtsheft bekommen. Der Vorteil von einem solchen Berichtsheft ist, dass der Azubi die einzelnen Vorlagen nur noch ausfüllen muss. Der Nachteil ist aber, dass die Musterblätter wenig Platz für eigene Ideen lassen. Trotzdem kann der Azubi seinem Berichtsheft eine individuelle Note verleihen und es insgesamt ansprechender gestalten.

Viel Raum für Kreativität bietet beispielsweise das Titelblatt. Außerdem kann der Azubi eigene Zwischenseiten gestalten, die das Berichtsheft gliedern, zusätzliche Infos einfließen lassen oder einfach nur für Abwechslung sorgen. Trotz Vorlage muss ein Berichtsheft also keinesfalls ein langweiliges 0815-Exemplar bleiben.

 

Tipp 6: Ein digitales Berichtsheft ausprobieren.

Wenn sich der Azubi mit dem klassischen Berichtsheft einfach nicht anfreunden kann, ist vielleicht ein Online-Berichtsheft eine gute Alternative. Und immer, wenn der Azubi ohnehin am Rechner ist und im Internet surft, kann er die Gelegenheit nutzen und ein paar Sätze zum heutigen Arbeitstag tippen. Solche Online-Berichtshefte gibt es in verschiedenen Varianten.

Und fürs Smartphone sind sogar Berichtsheft-Apps auf dem Markt. Installiert der Ausbilder die App ebenfalls, kann er das Berichtsheft auf digitalem Weg kommentieren.

Allerdings muss der Azubi seine Eintragungen bei vielen Programmen regelmäßig ausdrucken, denn nach einer gewissen Zeit werden sie gelöscht. Zudem sind die Programme kostenpflichtig. Wenn es mit dem klassischen Berichtsheft nicht klappen will, kann ein Online-Berichtsheft aber einen Versuch wert sein.

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