Gute Gründe für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft

Gute Gründe für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft

Vor allem im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie waren die Meldungen aus dem Pflegebereich nicht unbedingt die besten. Schwierige Arbeitsbedingungen, zu wenig Geld oder Pflegenotstand waren Stichworte, die regelmäßig die Runde machten. Doch es gibt auch viele schöne Seiten und einige gute Gründe, Pflegefachkraft zu werden.

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Gute Gründe für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft

In Deutschland sind rund 1,8 Millionen Menschen im Pflegebereich tätig. Obwohl die Arbeit zweifelsohne anstrengend ist und etliche Herausforderungen stellt, bezeichnen viele Pflegefachkräfte ihre Tätigkeit als Traumberuf. Denn anderen Menschen zu helfen, ist sinnstiftend und erfüllend.

In diesem Beitrag beleuchten wir verschiedene Aspekte der Tätigkeit und nennen gute Gründe für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft!:

Abwechslungsreiche Aufgaben

Mit Blick auf die Berufswahl ist vielen eine abwechslungsreiche Tätigkeit wichtig. Sie möchten keinen Job, bei dem der Arbeitsalltag von eher langweiligen Routineaufgaben geprägt ist und der sie auf einen bestimmten Bereich festlegt.

Pflegeberufe können an dieser Stelle klar punkten. Jeder Tag ist anders und bringt neue Herausforderungen mit sich. Eine Pflegefachkraft lernt ständig neue Menschen kennen und hat es mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Schicksalen zu tun.

Der neu geregelte Ausbildungsberuf zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann bringt gefragte und systemrelevante Allrounder hervor. Eine Pflegefachkraft muss sich mit Beginn der Ausbildung nicht für einen Bereich entscheiden, sondern kann sich viele Möglichkeiten offenhalten und im Verlauf des Berufslebens durch Fortbildungen spezialisieren.

Neben dem klassischen Schichtdienst gibt es auch im Pflegebereich inzwischen flexiblere Arbeitszeitmodelle. Damit wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser.

Verglichen mit anderen Berufen, sind die Verdienstmöglichkeiten je nach Qualifikation und Arbeitgeber außerdem durchaus gut. Wie wichtig und attraktiv die Vergütung ist, ist aber ohnehin immer eine subjektive Einschätzung.

Zusammenhalt

Es steht außer Frage, dass die Arbeit im Pflegebereich herausfordernd ist und mit viel Verantwortung einhergeht. Doch genau das sind zwei Aspekte, auf die viele junge Leute Wert legen.

Sie möchten einen Beruf, der Herausforderungen stellt und ermöglicht, Verantwortung zu übernehmen. Im Bereich der ambulanten Pflege eröffnet sich zudem die Chance, in recht hohem Maße selbstständig zu arbeiten.

Teamgeist spielt in Krankenhäusern, Kliniken und Heimen eine große Rolle. Eine optimale Versorgung kann nur dann sichergestellt werden, wenn eine Hand in die andere greift und alle an einem Strang ziehen. Natürlich gibt es immer wieder schwierige Situationen und Schicksale, die einen persönlich berühren.

Doch dem stehen schöne und fröhliche Momente sowie Geschichten mit einem glücklichen Ausgang gegenüber. Und genau diese Momente machen den Beruf so besonders und zeigen, wie wichtig die Arbeit für das Miteinander in der Gesellschaft ist.

Sinnhaftigkeit und Erfüllung

Hierzulande versorgen rund 1,8 Millionen Pflegekräfte über drei Millionen pflegebedürftige Menschen. Dazu kommen die Patienten in Krankenhäusern und Kliniken, die ebenfalls auf Hilfe und Versorgung angewiesen sind. Allein diese Zahlen zeigen, wie wichtig Pflegefachkräfte für das Gesundheitssystem sind.

Die Arbeit von Pflegefachkräften kommt unmittelbar bei den Betroffenen an und leistet einen direkten Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

Deshalb ist es nicht übertrieben, von einer sinnhaften und erfüllenden Arbeit zu sprechen. Am Ende eines Arbeitstages kann eine Pflegekraft stolz darauf zurückblicken, dass sie viel Gutes bewirkt hat.

Das Gefühl, gebraucht zu werden, stärkt die Identifikation mit dem Beruf. In vielen Jobs befürchten Arbeitnehmer, ein beliebiger Mitarbeiter zu sein, der jederzeit problemlos ausgetauscht werden kann. In der Pflege kommt dieses Empfinden von Belanglosigkeit eher selten vor.

Für Motivation sorgen auch die Rückmeldungen und die Dankbarkeit von Patienten, Pflegebedürftigen und Angehörigen. Der direkte Kontakt zu und mit Betroffenen führt regelmäßig vor Augen, warum es sich lohnt, die teils harte Arbeit zu leisten.

Sicherheit

Der Fachkräftemangel in Verbindung mit der demografischen Entwicklung sichert Pflegeberufen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ausgebildete Pflegefachkräfte müssen nicht lange nach einem Job suchen. Ganz im Gegenteil sind sie oft in der bequemen Lage, sich den Arbeitgeber sogar aussuchen zu können.

Schon jetzt sind Pflegeberufe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar. Und in Zukunft wird ihre Bedeutung noch wachsen.

Denn die Bevölkerung wird immer älter, die Medizin macht stetig Fortschritte und das klassische Familienmodell, bei dem Kinder ihre Eltern im Alter betreuen und pflegen, ist in der modernen Welt immer seltener umsetzbar. Die langfristige Planungssicherheit ist ein klares Argument für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft.

Karrierechancen

Neue Ausbildungs- und Studienwege ermöglichen einen Einstieg ins Gesundheitswesen, der die persönlichen Stärken berücksichtigt. Die neu aufgestellte, generalisierte Ausbildung zur Pflegefachkraft bietet die Chance, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten.

Zahlreiche Aus- und Weiterbildungsangebote erlauben, sich zu spezialisieren und so die beruflichen Ziele aktiv zu gestalten.

Der wissenschaftliche Fortschritt und neue Ansätze in der Gesundheitsversorgung führen dazu, dass sich die Pflegeberufe in einem stetigen Wandel befinden. Dadurch ergeben sich neue Aufgaben und Herausforderungen, die sich als Stufen auf der eigenen Karriereleiter entpuppen können. Insofern führt eine Ausbildung zur Pflegefachkraft keineswegs in eine Sackgasse.

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Mareike Dietzbach, 46 Jahre alt, Personalerin und Ausbilderin, sowie Simon Schneider, geboren 1981, Ausbilder und Bewerbungstrainer und Christian Gülcan als betreiber dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes zum Thema Ausbildung, Berufe, Praktikum, Berichtsheftführung mit vielen Tipps und Ratgebern für Auszubildene, Schüler und Umschüler, Studenten und Jobsuchende.

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