Berichtsheft-Vorlage Asphaltbauer

Berichtsheft-Vorlage für Asphaltbauer / Asphaltbauerin 

Die Berufsausbildung eines Asphaltbauers dauert im Regelfall drei Jahre und umfasst wesentlich mehr, als die Berufsbezeichnung zunächst vermuten lässt.

Ein wesentlicher Bestandteil der Berufsausbildung ist zwar die Vermittlung von Fertigkeiten im Tief- und Straßenbau sowie dem Umgang mit Asphalt und dessen Aufbereitung, allerdings erwirbt der angehende Asphaltbauer darüber hinaus auch zumindest Grundkenntnisse im Umgang mit Stahlbeton, Holz, Kunststoffen und Metallen.

Weitere, elementare Bausteine der Berufsausbildung sind die Einrichtung und Organisation von Baustellen, die Arbeitsicherheit sowie das Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen. Insofern ist das Berichtsheft nicht nur ein wichtiges Instrument, das dem Azubi die Möglichkeit gibt, das neu Erlernte durch regelmäßige Eintragungen zu wiederholen und zu verinnerlichen, sondern kann zeitgleich auch zu einem wertvollen Nachschlagewerk werden.

Zudem hilft es auch dem Ausbilder und den Berufsschullehrern dabei, das Verständnis und die Fortschritte des Azubis zu kontrollieren. Da ein vollständig geführtes Berichtsheft jedoch zeitgleich auch Grundvoraussetzung dafür ist, dass der Azubi zu Zwischenprüfungen und der Abschlussprüfung zugelassen wird, erhält er in aller Regel einen bestimmten Zeitrahmen von seinem Ausbildungsbetrieb zur Verfügung gestellt, während dessen er das Berichtsheft führen und pflegen kann.

Tagesberichte und Wochenberichte für Asphaltbauer möglich 

Grundsätzlich hat der angehende Asphaltbauer, in Absprache mit seinem Ausbilder, zwei Möglichkeiten das Berichtsheft zu gestalten, wobei es wichtig ist, dass der Ausbilder die jeweiligen Berichte gegenzeichnet.

•        Tagesberichte.

Diese Form des Berichtsheftes ist arbeitsintensiver, jedoch genügt es im Regelfall, die einzelnen Eintragungen stichwortartig vorzunehmen. Für jeden Arbeitstag trägt der Azubi die Tätigkeiten ein, die er ausgeführt hat, wobei auch die benötigte Zeit für die Ausführung der jeweiligen Tätigkeit sowie die Gesamtstundenzahl eingetragen werden.

•        Wochenberichte.

Hierbei wird das Blatt in drei Bereiche gegliedert. In den Bereich Betriebliche Tätigkeiten werden alle die Arbeiten eingetragen, die der Azubi ausgeführt hat. Fachbegriffe sowie Unterweisungen und Erläuterungen des Ausbilders, beispielsweise über den Umgang mit bestimmten Maschinen oder Baustoffen, werden im Bereich Betrieblicher Unterricht protokolliert.

Den Abschluss bildet der Bereich Berufsschule, wobei es hier meist ausreicht, die Unterrichtsfächer sowie eine kurze Übersicht der Inhalte zu notieren.

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