Der Konditor lernt in seiner Ausbildung alles Wissenswerte rund um die Konditorei. Seine eigene Entwicklung dokumentiert der Auszubildende in seinem Berichtsheft. Das Berichtsheft wird die gesamten drei Jahre der Ausbildung von jedem Auszubildenden geführt. In den – entweder wöchentlichen oder täglichen – Berichten soll der Auszubildende kurz und sachlich darstellen, was er wann und wie gemacht und Neues gelernt hat.
Die Vorlagen zum Ausfüllen sollte er auf Nachfrage kostenlos von seinem Ausbildungsbetrieb gestellt bekommen. Genauso wie die Zeit um sein Berichtsheft gut führen zu können. Wenn der Auszubildende möchte, kann er neben den trockenen Berichten sein Berichtsheft mit einigen Fotos verschönern, die einen für den Konditor typischen Arbeitsablauf zeigen oder auch typische Arbeitsgeräte. Jeder Bericht muss vom Ausbilder gegengezeichnet werden. Nur so gilt er als vollständig.
Das Berichtsheft wird vor der Abschlussprüfung in manchen Bundesländern auch vor der Zwischenprüfung – bei den Prüfern eingereicht. Diese verschaffen sich mit dem Berichtsheft zum einen ersten Eindruck von dem Auszubildenden und zum Anderen überprüfen sie es auf Vollständigkeit. Denn nur ein Auszubildender mit einem vollständigen Berichtsheft Konditor wird zu der anstehenden Prüfung zugelassen.
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