Das ein Klempner viel mehr kann, als nur ein Waschbecken anzuschließen, das begreift man im Verlauf seiner Ausbildung zum Klempner sehr schnell. Hier lernt man alles über die Verarbeitung und Bearbeitung von Stahl und Blech. Löten und falzen sind für jeden Klempnerazubi bald ganz geläufige Begriffe. Um den Prozeß geht es im Berichtsheft Klempner. In den drei Jahren der Ausbildung muss jeder Klempnerazubi ein Berichtsheft schreiben – entweder ein wöchentlich oder ein tägliches Berichtsheft.
Tätigkeiten im Berichtsheft
Die Vorlagen für sein Berichtsheft sollte der Auszubildende kostenlos in seinem Ausbildungsbetrieb bekommen. Genauso sollte ihm von dem Ausbildungsbetrieb die Zeit zum Schreiben der Berichte zur Verfügung gestellt werden. Sinnvoll ist es, sich gleich von Ausbildungsbeginn an einen festen Termin einzurichten, an dem man immer in sein Ausbildungsheft einträgt. Die Berichte sollen kurze und sachliche Darstellungen der Tätigkeiten und Lerninhalte sein.
Jeder Bericht muss von dem Ausbilder gegengezeichnet werden. Erst so ist er vollständig. Das Berichtsheft Klempner wird vor der Abschlussprüfung und in manchen Bundesländern auch vor der Zwischenprüfung bei den Prüfern eingereicht. Diese machen sich hiermit vorab ein Bild von dem Auszubildenden und überprüfen das Berichtsheft auf Vollständigkeit. Nur ein Auszubildender mit einem vollständigen Berichtsheft wird zur anstehenden Prüfung zugelassen.
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