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Saturday, 04 February 2012
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Berichtsheft-Vorlage für Automatenfachmann/ Automatenfachfrau 

Das Berufsbild des Automatenfachmannes/der Automatenfachfrau ist ein recht neuer Ausbildungsberuf, der entwickelt wurde, weil die komplexe und wertvolle Technik, die in Automaten steckt und die mittlerweile aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken sind, nach Fachkräften verlangt.

Die Berufsausbildung dauert drei Jahre und legt ihren Schwerpunkt entweder auf den kaufmännischen oder den mechatronischen Bereich.

 

Zu den grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten, die der Azubi während der Ausbildung erlernt, gehören Aufstellen, Anschließen, Leeren und Befüllen von Automaten, die Wartung und Reparatur sowie die Einweisung Dritter in die Funktion und Bedienung der jeweiligen Automaten. Bei einer kaufmännisch ausgerichteten Ausbildung lernt er darüber hinaus, wie Produkt- und Marketingkonzepte entwickelt, Preise kalkuliert und Verträge aufgesetzt sowie wie Gewinne und Verluste ermittelt werden.

Liegt der Schwerpunkt der Ausbildung im mechatronischen Bereich, bestehen die wesentlichen Ausbildungsinhalte in der Installation von elektrischen und versorgungstechnischen Automatenanschlüssen, der Auf- und Umrüstung von Automaten, der Konfiguration von Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen sowie der Einbindung von IT-Systemen in Netzsysteme.

 

Da es sich bei der Ausbildung zum/zur Automatenfachmann/-frau um einen Ausbildungsberuf im klassischen Sinne handelt, ist auch während dieser Berufsausbildung das Führen eines Berichtsheftes von elementarer Bedeutung.

Echte Automatenfachmänner im Video:

 

Die Berichtsheft Bereiche

Dabei hat das Berichtsheft den Sinn, dass der Azubi die Inhalte der Ausbildung in chronologischer Reihenfolge aufarbeitet, zum einen für sich selbst, zum anderen jedoch auch als Ausbildungsnachweis für seinen Ausbilder, die Berufsschule und die Prüfer. Wird das Berichtsheft anhand Wochenberichten geführt, unterteilen sich die Eintragungen in drei Bereiche:

1.)

Alle die Arbeiten, die dem Azubi übertragen wurden, werden in das Feld Betriebliche Tätigkeiten eingetragen.

2.)

Unterweisungen durch den Ausbilder sowie eine Aufstellung von erlernten Fachbegriffen inklusive deren Definitionen gehören in das Feld Betriebliche Unterweisungen.

3.)

Schulfächer und die darin behandelten Inhalte gehören in den Bereich Berufsschule, allerdings müssen die Inhalte hierbei meist nicht ausformuliert werden.

 

Alternative zur Wochenstruktur  

Die Alternative zu einem Berichtsheft in Wochenstruktur sind Tagesberichte. Dabei trägt der Azubi die am jeweiligen Arbeitstag ausgeführten Arbeiten und neu erlernten Inhalte stichwortartig ein, hinzu kommt die Erfassung der dafür benötigen Zeit sowie die Gesamtstundenzahl für den Arbeitstag.

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